So, da war ich also...wieder Daheim.
Und jetzt begann erst einmal der Weg, alles wieder allein zu bewekstelligen. Denn sechs Wochen auf einer Krankehausstation lassen einen doch ziemlich faul werden.
Aber das nahm ich dann in die Hand.Einkaufen gehen, Azttbesuche, das Leben wieder so zu führen, als wäre nichts gewesen. Und das bei uns im Kiez, als wenn jeder, der Dich anschaut, weiss, was du hast. Aber das war mir egal, denn ich lebe für mich, nicht für einen oder andere Menschen. Und was für ein Gefühl das war, wieder daheim zu sein, sein eigner Herr...
wunderbar, einfach toll.
Das einzige, woran man halt denken muss, sind die Medikamente, aber das spielt sich dann auch ein.
Und dann stand auch schon Weihnachten vor der Tür. Man kann gar nicht sagen, wie schön das Fest ist, wenn man weiss, das man dies nicht auf der Isollierstation feiern muss. Viele jedoch sagten mir dann, das es sich bei mir nicht um eine offene Lungentuberkullose handle, oder gehandelt hat, da ich ja sonst unter Verschluss wäre.Alles Besserwisser, laut Internet, aber ich hatte dazu "keinen Bock" mich auf eine Disskusion einzulassen.
Das Leben einfach geniessen, die Beine hochlegen und das, was man schon durchgemacht hatte, einfach hinter sich lassen.
Denn das ist, was man dazu lernt,wenn man mit dieser Seuche zu kämpfen hat, das Leben so zu geniessen,wie es einem der Herr geschenkt hat. Auch mit all den Tücken und Steinen im Weg, all den Menschen, die Dir Verachtung schenken, Angst haben, Dich verurteilen, warum auch immer und zu Unrecht, aber Du derjenige bist, der allen Anderen zeigen und beweisen kann, das es noch und nöcher einen Weg gibt,den die Ärzte und Du begehen können, um die TBC zu bekämpfen, um ein ach so normales Leben führen zu könnrn und zu dürfen, wie alle Anderen auch.
Bis dann, Euer Angel, denn dann geht es weiter: IM KAMPF GEGEN DIE TBC...